Die erweiterte Krebsvorsorge-Untersuchung

Krebsfrüherkennung ist in jedem Alter lebenswichtig!

Als gesetzlich Krankenversicherte haben Sie gemäß den "Krebsfrüherkennungsrichtlinien" Anspruch auf die nachfolgend aufgeführten und von Ihrer Krankenkasse zu erstattenden Vorsorgeleistungen:

  • Ab dem 20. Lebensjahr: Blutdruckmessung, Zellabstrich,Tastuntersuchung des inneren Genitales, zusätzliche Tastuntersuchung der Brust.
  • Ab dem 50. Lebensjahr: zusätzliche rektale Tastuntersuchung und Test auf okkultes Blut im Stuhl, Inspektion der Haut.

Darüber hinaus bieten wir ihnen im Rahmen der erweiterten Krebsvorsorge noch folgende sinnvolle Zusatzuntersuchung an:

  • "plus Urin"
Eine zusätzliche Untersuchung des Urins (Eiweiß, Zucker, Blut) 5,10 €
  • "plus Ultraschall"
Eine zusätzliche vaginale Ultraschalluntesuchung, mit der oftmals Veränderungen an Eierstock und Gebärmutterschleimhaut sichtbar gemacht werden können 36,00 €
  • "plus besserer Abstrich"
Ein neues Abstrichverfahren, mit dem für den Zytologen der Abstrich deutlicher und besser wird 41,00 €
  • "plus HPV-Abstrich"
Eine zür Risikoabschätzung für Gebärmutterhalskrebs vorgesehene Untersuchung 65,00 €
  • "plus Occ"
Test auf okkultes Blut im Stuhl vor dem 50. Lebensjahr 5,10 €


Dieses Plus an Leistungen optimiert Ihre Vorsorge und somit Ihre Sicherheit.

Bitte entscheiden Sie, ob und welche ausschließlich privat zu erstattenden sinnvollen Zusatz-Sceening-Untersuchungen bzw. vorbeugenden Untersuchungs- bzw. Behandlungsmaßnahmen Sie in Anspruch nehmen möchten.

Über die Kosten gemäß GOÄ informiert Sie das Praxisteam gerne.

Das verbesserte AutoCyte-Prep Abstrichverfahren

Durch dieses Verfahren wird die Rate falsch-negativer Testergebnisse erheblich verringert.

 Das Problem der konventionellen Krebsabstriche:

Krebsabstrich mit dysplastischen Zellen (rot) Nicht-randomisierte Auswahl von Zellen Über 80% der Zellmaterials wird weg geworfen Spray-Fixierung des Abstrichs vor dem Einschicken an das Labor Fehlende Zellen, verdeckende Elemente

Wenn dieser Anteil (der auf einen Objektträger ausgestrichenen Epithelzellen) nicht reräsentativ für die entnommene Gesamtprobe ist, besteht ein hohes Risiko, dass eine Dysplasie mit dem konventionellen Abstrich nicht erkannt wird.

Die Lösung der AutoCyte-Prep Verfahren:

Krebsabstrich mit dysplastischen Zellen (rot) Nahezu 100% des Zellmatrials wird in der AutoCyte-Lösung gesammelt Zellen werden sofort konserviert und an das Labor geschickt Zellen werden randomisiert und anschließend gefiltert Repräsentativere Probe und klare Dünnschicht von Zellen

Die randomisierte Teilprobe von Epithelzellen ist für die Gesamtheit aller Epithelzellen auf dem Entnahmegerät repräsentativ; darauf beruht die bedeutend niedrige Rate falsch-negativer Ergebnisse, die mit dem AutoCyte-Prep zu beobachten ist.

Schwangerenvorsorge

Bei der Schwangerenvorsorge gehören zur Grundvorsorge die Blutgruppenbestimmung mit Rhesusfaktor, der Antikörpersuchtest, die Bestimmung des Röteln-Titers, der TPHA-Test (ein Test auf eine Geschlechtskrankheit) sowie der HIV-Test (dieser ist freiwillig); im Verlauf der Schwangerschaft wird der Antikörpersuchtest wiederholt, außerdem ein Test auf HBs-AG durchgeführt (Hepatitis B surfactant Antigen)

Ultraschalluntersuchungen sind 3mal vorgeschrieben, im Prinzip um die 10., 20. und 30. Schwangerschaftswoche.

Natürlich werden bei Besonderheiten, das heißt, wenn die Schwangere krank ist oder zu werden droht, noch alle möglichen anderen Tests, Untersuchungen und Ultraschalle durchgeführt - aber auch nur dann. Routinemäßig können "auf Kasse" nur die oben beschriebenen Leistungen durchgeführt werden.

Typische Leistungen, die sogenannte IGeLeistungen sind, ist eine Untersuchung auf Toxoplasmose (durch Katzenkot übertragene Krankheit), zusätzliche Ultraschalluntersuchungen, das "Erst-Trimesterscreenin", das eine Risikoabschätzung für das Down-Syndrom erlaubt und andere routintmäßig gewünscht Test auf Infektionskrankheiten. Manche Arbeitgeber wollen ein möglichst lückenloses "Infektionskrankheitenscreening" - dies ist keine Kassenleistung, sondern durch den Arbeitgeber zu bezahlen!

IGeL

IGeL steht für „Individuelle GesundheitsLeistungen“.

Ich biete Leistungen an, von denen ich überzeugt bin, dass Sie als Patientin davon profitieren und die ich bei jeder Privatpatientin auf Kassenkosten durchführen kann (auch private Kassen zahlen nicht alles!).

Diese sind:

  • vaginaler Ultraschall
  • verbesserter Abstrich (Dünnschichtzytologie)
  • HPV-Test
  • Urinuntersuchung

(Seite wird demnächst vervollständigt und erläutert)